Auslandsaufenthalt und Schmerzen

Zwei Wochen nach der Challenge Roth flog ich nach Irland, um für 4 Wochen dort zu arbeiten und dann noch für zwei Wochen im Land herum zu reisen. Da ich leider kein Fahrrad dabei hatte, steigerte ich mein Laufpensum sehr schnell. Wie sich im nachhinein herausstellte, zu schnell nach einer Belastung wie einer Triathlon Langdistanz. In Sligo war es jedoch auch nötig viel zu laufen, da das Nahverkehrsnetz außerhalb der Stadt sehr schlecht ist. Deswegen erlief ich mir viele der Natursehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung und sammelte so viele Kilometer. Neben dem Laufen ging ich auch noch einmal die Woche mit den Jungs von Sligo Triathlon in Rosses Point Schwimmen. Der Atlantik ist schon ziemlich „rough“ zum Schwimmen und nicht mit deutschen Seen zu vergleichen. Nach rund drei Wochen in Irland stellten sich bei mir nach einem langen Lauf Knieschmerzen ein. Wahrscheinlich hatte ich es beim Bergablaufen auf einem der vielen Hügel übertrieben. Die dadurch erzwungene Trainingspause passte ideal zu den folgenden Urlaubswochen. Aber so richtig erholsam waren diese auch nicht. Irland ist halt kein Land für einen entspannten Strandurlaub (auch wenn es wunderschöne Strände gibt). Wir wanderten viel umher und bewunderten die großartige Landschaft der Westküste. Nach einem Kurzaufenthalt in Dublin ging es dann zurück nach Deutschland. Nach sechs Wochen war ich dann ganz froh wieder mal in meinem eigenem Bett zu schlafen, auch wenn Irland unglaublich viel schönes zu bieten hat.

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