Öpfinger Osterlauf

Wie ich in meinem letzten Beitrag bereits angekündigt habe, hatte ich dieses Frühjahr eine neue Bestzeit über 10 km als Ziel. Und gleich bei meinem ersten Versuch beim Osterlauf in Öpfingen klappte es. Bei staubig, heißen Bedingungen lief ich eine Zeit von 38:42 min. Insgesamt bin ich mit dieser Zeit sehr zufrieden. Diesmal konnte ich auch erstmals den Freestyle Navigator, den ich gerade im Rahmen einer Studie für das IDT nutze, im Wettkampfeinsatz testen. An der Studie konnte ich teilnehmen, da ich mit einem HbA1c von 7,5% gerade noch die Aufnahmekriterien erfüllte. Dies war gleichzeitig der schlechteste HbA1c meines Lebens, und inzwischen liege ich gefühlt auch wieder deutlich drunter. Der nächste Arzttermin wird es zeigen.

Bei dem Freestyle Navigator halfen mir vor allem die Tendenzpfeile bei der Einstellung des Blutzuckers. Hätte ich früher bei einem Wert von 140 mg/dl zehn Minuten vor dem Start noch keine Maßnahmen ergriffen, zeigten mir diesmal die fallenden Pfeile und die graphische Darstellung des Blutzuckerverlaufs, dass ich doch noch handeln sollte. So nahm ich noch ein Sponser Gel mit 29 g Kohlenhydraten zu mir und trank noch einen Schluck Wasser nach. Während des Rennens blieb der BZ dann konstant bei 140 mg/dl. So einfach war die BZ Einstellung eigentlich noch nie.

Der Strecke des Osterlaufes ist bis auf eine kurze knackige Rampe kurz nach dem Start und kurz vor dem Ziel mit jeweils 10 Höhenmetern sehr eben. Da die Strecke aber auch auf dem freien Feld verläuft, ist sie sehr windanfällig und man ist als Läufer immer in der prallen Sonne. Bei den hohen Temperaturen und der staubig trockenen Luft am Samstag war das nicht immer so angenehm. Deswegen habe ich diesmal auch 2mal nach einem Becher mit Wasser gegriffen um einen kleinen Schluck zu trinken und mir den Rest über den Kopf zu schütten. Eigentlich laufe ich normalerweise 10 km ohne irgendeine Versorgung durch. Die Renneinteilung gelang mir am Samstag sehr gut. Auf dem ersten schnellen Kilometer zog sich das Feld von rund 350 Startern schnell auseinander und ich fand gut in meinen Rhythmus. Auf den folgenden Kilometern konnte ich meine Position im Feld halten und holte einzelne Läufer ein. Leider fand sich kein Läufer, der das gleiche Tempo wie ich lief, so dass ich das Tempo alleine machen musste. Ab Kilometer sieben wurde es dann richtig hart. Die Luft stand und meine Kehle war staubtrocken. Dafür hatten wir Läufer auf den letzten Kilometern leichten Rückenwind, der es einem dann doch leichter machte. Den letzten steilen Hügel kurz vor dem Ziel drückte ich noch kurz weg und schon ging es in das Stadion auf die Aschenbahn. Zum Glück waren diesmal nicht so viele Läufer wie beim Start vor mir auf der Bahn, so dass sich der Sahara Sandsturm in Grenzen hielt. Im Ziel griff ich mir erstmal ein Wasser für die Kehle, etwas Obst und dann das obligatorische alkoholfreie Weizen.

Ein Lob muss ich hier auch den Veranstaltern des Osterlaufes machen. Die Verpflegung entlang der Strecke und im Ziel war wieder sehr gut. Die Strecke ist sehr gut zu laufen (nur windanfällig) und auch die Überholung der 10 Minuten vorher gestarteten Halbmarathonläufer klappt meistens sehr gut.

Als nächstes werde ich wahrscheinlich beim Ulmer Stadtlauf starten. Diesen Lauf über fünf Runden von je 2 km durch die Ulmer Innenstadt direkt vor dem Münster werde ich dieses Jahr das erste mal bestreiten. Die letzten Jahre fiel der Termin immer mit dem Triathlon Saisonstart zusammen.

 

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