Ludwigsfelder Illerlauf – Test über 10 km

Nachdem ich jetzt fest für den Köln Marathon gemeldet bin, richte ich nun mein weiteres Training und die Wettkämpfe bis zum 02.10.2011 auf diesen Wettkampf aus. Am 19.10. stand für mich beim Ludwigsfelder Illerlauf ein Test über 10 km an. Das Thermometer zeigte an diesem Tag hohe Temperaturen und auch ein kurzer Schauer am Nachmittag schaffte keine wirkliche Linderung. Die Strecke ist ein ziemlich flacher Kurs auf einer staubigen Schotterstrecke mit einigen Schlaglöchern und verläuft zum großteil Sonnen-geschützt in den Illerauen.

Bevor ich die 10 km nach Ludwigsfeld radelte hatte ich die Basalrate meiner Insulinpumpe bei einem Blutzucker von 202 mg/dl bereits auf 60 % abgesenkt. In Ludwigsfeld kam ich dann mit einem BZ von 164 mg/dl an. Ich senkte nun eine Stunde vor dem Start die Basalrate auf 40 % und nahm noch einen Sportriegel mit 22 g Kohlenhydraten zu mir. Als ich 20 min später den BZ vor dem Warmlaufen nochmals kontrollierte war er nun leider wieder auf 213 mg/dl angestiegen. Ich lief mich nun erstmal 4 km ein und brachte mich auf Betriebstemperatur. Knapp 10 min vor dem Start kontrollierte ich abermals meinen BZ, der nun auf 258 mg/dl angestiegen war. Deswegen gab ich einen Bolus von 1 IE Insulin ab und legte nun die Pumpe für den Lauf ab.

Mein Ziel war es die zweite Hälfte des Rennens schneller zu laufen als die erste. Den ersten Kilometer lief ich dosiert und ich versuchte nicht gleich der Meute hinterherzuhetzen. Bis zum dritten Kilometer sammelte ich ein paar Läufer die schneller als ich angegangen waren ein und hielt dann meine Position. Bis zu Kilometer 7 konnte ich mein geplantes Rennen laufen, dann machten sich das Wetter und die harten Trainingseinheiten der letzten Wochen bemerkbar und ich musste das Tempo minimal drosseln. Im Ziel war ich nach 38:25 min, was eine neue persönliche Bestzeit bedeutete.   Mein BZ lag nach dem Rennen bei 171 mg/dl und blieb auch die ganze Heimfahrt stabil. Die Erholung bei einer Wurstsemmel und einem Bier verlief dann sehr gut und am nächsten Tag spürte ich nichts von dem Lauf. Allerdings hatte ich in der Woche danach ziemliche Probleme bei meinen Trainingseinheiten. Ich kam dabei einfach nicht auf Tempo und war sehr schnell erschöpft. Ob es folgen des Rennens oder der extremen Hitze sind kann ich nicht sagen.

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