Zwei Läufe zum Saisonausklang

Nach langer, etwas schreibfauler Zeit muss ich nun doch mal sportliche Neuigkeiten verkünden. Am 16. September startete ich beim Einstein Marathon über die 10 km Distanz. Nach der ersten Herbstwanderung am Vortag mit meinem Sohn in der Kraxe, brausten wir am Sonntag in der Früh vom Allgäu zurück nach Ulm. Durch das Bergabgehen hatte ich einen Muskelkater im Oberschenkel. Da es sich bei dem Einstein Marathon aber um das Heimrennen handelt, ging ich trotzdem an den Start. Bei bestem Wetter ging ich die ersten Kilometer auch sehr forsch an, um dies nach der Hälfte des Rennens zu bereuen. Langsam machte sich der Muskelkater bemerkbar und die Schritte wurden immer kürzer. Die letzten zwei Kilometer waren dann eine richtige Qual. Gerade auf dem Kopfsteinpflasterabschnitt auf dem letzten Kilometer war ich sehr wackelig unterwegs. Am Ende kam ich nach 38:51 min. als 21. der Gesamtwertung und 3. meiner AK ins Ziel.

Nach dem Einstein Lauf hatte ich erstmal zwei Wochen Urlaub, so dass ich den nun noch stärkeren Muskelkater auskurieren konnte. In der letzten Septemberwoche waren wir dann eine Woche zum Wandern in Ligurien. Sport gab es in dieser Zeit sonst keinen, aber die Belastung beim Wandern mit einem Kind in der Kraxe ist auch nicht zu verachten.  Nach unserer Rückkehr am 29. September radelte ich am Tag danach mit dem Rennrad 25 km nach Pfaffenhofen. Ich kam gerade noch rechtzeitig, um mich dort zum Marktlauf nachzumelden. Dort musste man 7,2 km in drei Runden zurücklegen. Da ich jetzt schon länger nicht mehr richtig trainiert hatte, rechnete ich mir nicht viel aus. Das Tempo war vom Start weg hoch und die schnellsten Läufer waren auch schon nach einer halben Runde außer Sicht. Aber ich hatte meine Position im Feld schnell gefunden. Nach der ersten Runde lag ich noch auf Platz 7, ich konnte dann aber mein Tempo leicht steigern und noch zwei Läufer überholen. Mit einem 5. Platz in der Gesamtwertung und einem 2. Platz AK war  ich mehr als zufrieden. Kurze Strecken liegen mir halt einfach doch mehr. Nach einer Zielverpflegung mit Bratwurst und Kuchen radelte ich dann gestärkt wieder nach Hause und freute mich über die gute Platzierung.

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