Kurzentschlossen nach Senden

Samstag 28. Februar, ca. 12:45 Uhr im Bus auf dem Heimweg vom Ulmer Wochenmarkt. Da kontrolliere ich doch tatsächlich mal meine emails außerhalb der eigenen vier Wände und muss dann diese Nachricht von einem Vereinskameraden lesen: „blablabla…. Ich mach mich jetzt gleich auf den Weg nach Senden. Wer kommt, bis später. Wer nicht kommt, schönes Wochenende.“. Ich dachte noch kurz „Was will der denn in Senden?“, bis es mir einfiel. Heute ist ja der Sendener Winterlauf. Eigentlich hatte ich den gar nicht im Fokus, da ich eigentlich bis Samstag Nachtdienst haben sollte. Zum Überstundenabbau durfte ich aber die letzte Nacht aussetzen und kam somit bereits am Freitag aus dem Nachtschichtblöckchen.

Also schnell um Erlaubnis gefragt, schnell umgezogen und dann rauf auf den Bock und nach Senden geradelt. Typischerweise habe ich dann natürlich den Meldeort nicht gleich gefunden, aber der Veranstalter war gnädig und ich durfte mich auch nach dem Meldeschluß noch einschreiben. Dann noch schnell umgezogen und 5 Minuten vor dem Start stand ich dann endlich an der Startlinie. Die Strecke war ein viermal zu laufender Rundkurs mit insgesamt 6,4 km. Wie immer ging das Rennen schnell los und ich bin, wahrscheinlich noch aufgeputscht durch die HauRuck Aktion, dann auch gleich etwas zu schnell angegangen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr meine Läufe etwas konservativer angehen. Naja, so musste ich halt nach ein paar Kilometern mein Tempo etwas drosseln und mich darauf konzentrieren meine Position zu halten. Auf den letzten 400m langte es dann aber doch noch für einen Endspurt, so dass ich mit einer respektablen Zeit von 25:22 ins Ziel kam. Im Ziel plauderte ich noch kurz mit ein paar Vereinskollegen und anderen Läufern, bevor ich mich dann wieder mit dem Radl auf den Heimweg machte zu Kaffee und Kuchen.

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